
Die Toten vom Bodensee – Schicksalsrad
Im neuen Fall der erfolgreichen ZDF-/ORF-Krimireihe eröffnet sich hinter der pulsierenden Jahrmarktswelt am Bodensee ein mysteriöses Rätsel, als eine 19-Jährige erstochen in einer Gondel des Riesenrads gefunden wird. Für Micha Oberländer (Matthias Koeberlin) und seine Kollegin Mara Eisler (Anna Werner Friedmann) führen die Ermittlungen in das verschlossene Universum der Schausteller – eine Welt voller Loyalität, Misstrauen und unausgesprochener Regeln.
Regisseurin Patricia Frey inszenierte die Geschichte nach dem Drehbuch von Jeanet Pfitzer, Frank Koopmann und Roland Heep. Das ZDF zeigt den Krimi am Montag, 13. April 2026, der vorab auf zdf.de gestreamt werden kann.
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Matthias Koeberlin im Porträt in der Süddeutschen Zeitung, Juli 2019: hier
Im großen FAZ-Portrait: hier
Presse-Vita
Matthias Koeberlin absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam. Anschließend stand er am Maxim Gorki Theater, am Deutschen Theater Berlin sowie am Hans-Otto-Theater Potsdam auf der Bühne.
Für sein Fernsehfilmdebüt in „Ben & Maria – Liebe auf den zweiten Blick“ wurde Koeberlin 2000 mit dem Günter-Strack-Fernsehpreis geehrt. Auf der großen Kinoleinwand war er erstmals 2001 in „Julietta“ zu sehen. 2002 wurde er mit dem ZDF-Mehrteiler „Liebesau – Die zweite Heimat“ und der ProSieben-Produktion „Das Jesus Video“ dem großen Publikum bekannt. Für die Serie „Kinder, Kinder“ wurde er 2007 mit dem Deutschen Comedypreis und für „Tornado – Der Zorn des Himmels“ mit dem Deutschen Fernsehpreis als bester Schauspieler ausgezeichnet. Weitere Arbeiten: „Der Grenzer und das Mädchen“ (2005), der für den Adolf-Grimme-Preis nominiert wurde, die Gangsterballade „12 Winter“ (2008) unter der Regie von Thomas Stiller, „Dutschke“ ( 2010), sowie das U-Bootdrama „Laconia.
Es folgten in 2012 Hartmut Schoens Fernsehfilm „Alleingang“, der Psychothriller „In gefährlicher Nähe“ und das vielbeachtete Dokudrama von Raymond Ley „Eine mörderische Entscheidung“.
Koeberlin überzeugte aber auch in Komödien, wie in Lars Beckers „Wir machen durch bis morgen früh“, sowie „Neid ist auch keine Lösung“ und „Das Nest“ unter der Regie von Tobi Baumann.
Im Kino war Koeberlin u.a. „Im Spinnwebhaus“ und in „Honig im Kopf“ zusehen.
Nachdem Koeberlin erstmals 1998 in „Schimanski: Rattennest“ spielte, stand er 2015 in Götz Georges letztem Film, dem Bergbau-Krimidrama „Böse Wetter“ mit ihm vor der Kamera.
In einer ganz anderen Rolle war Koeberlin als mordender Polizist in „Gottlos – Warum Menschen töten“ im Frühjahr 2016 zu sehen. In 2017 brillierte Matthias Koeberlin in der hochgelobten Miniserie „Charité“ (Regie: Sönke Wortmann) als Dr. Emil Behring.
Von 2012 bis 2017 verkörperte Koeberlin „Kommissar Marthaler“ in den Romanverfilmungen der Jan Seghers Bestseller „Die Braut im Schnee“, „Partitur des Todes“, „Die Akte Rosenherz“, „Ein allzu schönes Mädchen“ und „Die Sterntaler-Verschwörung“ im ZDF zu sehen.
2018 wurde Johannes Fabricks Film „Der Polizist, der Mord und das Kind“ mit Matthias Koeberlin in der Hauptrolle beim 58. TV-Festival in Monte Carlo mit dem Prix Signis und beim Festival de la Fiction TV (La Rochelle/France) mit dem „Spezialpreis der Jury“ ausgezeichnet.
Im Mai 2020 wurde das Doku-Drama „Mit Gott gegen Hitler“ mit Koeberlin als Dietrich Bonhoeffer ausgestrahlt. Zu seinen weiteren Arbeiten zählt der Fernsehfilm „Angst in meinem Kopf“ von Thomas Stiller und der Film „Mit dem Kopf durch die Wand“ (Regie: Vivian Naefe), sowie „Hartwig Seeler – Gefährliche Erinnerungen“, „Ein neues Leben“ und „Das Ende der Welt“ von Johannes Fabrick. 2021 brillierte Matthias Koeberlin in dem ZDF-Event-Mehrteiler „Mord in der Familie – Der Zauberwürfel“.
Seit 2014 spielt Koeberlin als Kriminalhauptkommissar Micha Oberländer die Hauptrolle in der höchst erfolgreichen ZDF-Krimireihe „Die Toten vom Bodensee“, von der inzwischen 29 Filme abgedreht und 24 Filme mit Bestquoten, die teils über 8 Mio. Zuschauer:innen lagen, ausgestrahlt wurden.
Die sechsteilige ARD-/ORF-Krimithriller-Serie „Das Vergessen“ feiert im Juni 2026 seine Premiere auf dem 43. Filmfest München.
Neben seiner Arbeit als Schauspieler liest Matthias Koeberlin erfolgreich Hörbücher ein.
Für die Hörbücher „Todesengel“ von Andreas Eschbach (2014), für „Der Himmel ist kein Ort“ (2010) und für „Das Jesus Video“ (2003) wurde Matthias Koeberlin jeweils für den Deutschen Hörbuchpreis in der Kategorie „Bester Interpret“ nominiert. Das u.a. von Matthias Koeberlin eingelesene Hörbuch „Der Club“ (Takis Würger/ headroom Verlag) gewann 2018 den Deutschen Hörbuchpreis in der Kategorie „Beste Unterhaltung“.
Matthias Koberlin Vita aktuell
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